Bärlauch (Allium ursinum L.) ist anders als der Knoblauch eine urheimische Lauchpflanze, die an Nordhängen, Schlucht- und Buchenwäldern ihren Wuchsort hat. Der Bärlauch, der schon seit Jahrhunderten als urheimische Nahrungspflanze genutzt wird, zeichnet sich durch seinen besonders hohen Gehalt an schwefelaktiven Verbindungen (Schwefel in reduzierter Form) aus. Im Gegensatz zum Knoblauch (1,7 mg Schwefel/100 g TS) enthält Bärlauch 7,8 mg Schwefel/100 g TS. Der Tagesbedarf an reduzierten Schwefelverbindungen für den gesunden erwachsenen Menschen liegt bei 20 mg.

In Zeiten der Industrialisierung kommt es beim Menschen zu einer Unterversorgung an schwefelaktiven Verbindungen (Wichmann, Kassel 1997). Die Menschen nehmen zu wenig aktiven Schwefel zu sich, denn schwefelreiche Nahrungsmittel entsprechen mit ihrem scharfen und eigenartigen Geschmack nicht mehr den herkömmlichen Geschmäckern der heutigen Generation. Schwefelaktiven Verbindungen kommt aber im Stoffwechsel eine tragende Rolle zu. Enzymsysteme werden durch Schwefel aktiviert. Die Bildung von Nitrosaminen wird verhindert und eine Entfernung von Schwermetallen wie Quecksilber und Cadmium wird direkt durch "Unlöslichmachen" und indirekt durch die Aktivierung von Enzymsystemen erreicht.

Dosierung:  Pro Tag 3x 1 Kapseln vor den Mahlzeiten (mit Wasser eingenommen).


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